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Datum: 11.04.2002
Kritiker: Sybille Graf DNN
Kritiktitel: Aufbruch in eine inspirierende Zukunft - Festliche Soiree in der Villa Teresa in Coswig-Kötitz
Kritik: 

...Eingangs boten Alexander Teichmann, Andreas Kuhlmann und Daniel Thiele eine klar strukturierte Interpretation von Mozarts Adagio und Fuge...Mit Annegret Dill an der zweiten Violine zum Quartett aufgestockt, spielte das Ensemble dann demAnlass gemäß ein Werk des einstigen Hausherren und Jubilars d'Albert – das Streichquartett a-Moll op. 7...
Die Philharmoniker nahmen sich des Werks mit großer Akribie an, legten enorme spielerische Energie an den Tag und gingen souverän mit den Schwierigkeiten um, mit denen d'Albert jeden einzlenen “versorgt” hatte.
Das extrem zupackende Spiel der Musiker kam dann auch bei Schostakowischs meisterlichem Klavierquintett g-Moll op. 57 voll zum Tragen, für das sich der Pianist Camillo Radicke zum Freien Ensemble gesellte...

Ein fesselnder Satz zog den anderen nach sich. Dem Präludium von äußerster Intensität folgte ein in seiner ganzen Ausgedehntheit nie abreißendes Fließen im Adagio, mit schmerzhaftem Auskosten der Dissonanzen. Stringent und von teils beißender Schärfe dann das Scherzo, zu höchster Expressivität gebracht das Intermezzo, bevor ein zwischen energetischem Schwung und Eleganz pendelndes Finale mit genial-lapidarem Schluss den Abend beendete.
 
 
 
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