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Datum: 18.03.2002
Kritiker: G. Böhm DNN
Kritiktitel: Üppige Klangwelten – Ungewöhnliches Konzert der Dresdner Philharmonie
Kritik: 

...Die wie aus einem Guß gestaltenden Interpreten brachten die üppige Klangwelt großartig zum Klingen – ihren Farbenreichtum, ihre lodernde Gefühlswelt, ihre verschwenderische Fülle an Melodien und raffinierten Klängen. Ein Sonderlob für Daniel Thiele sei dennoch erlaubt für die ungemein eindringliche Gestaltung seines aufwändigen Partes, der den unbeirrbaren Liebhaber in Dehmels Versen verkörperte...

Annette Jahns beherrschte nun als Sängerin auf ihre typische Art die Szene. In origineller Partnerschaft mit Wolfgang Hentrich gewann sie mit sieben aphoristischen Liedern des Ungarn Kurtag ... in geradezu kabarettstisch zugespitzter Treffsicherheit die Herzen der Zuhörer....

...Das Schlusslied “Wenn der Pott aber nu en Loch hat” lockte die Zuhörer – sicher auch dank äußerst plastischer, mimisch-dramatischer Umsetzung – wieder aus der Reserve, so dass Kurtag/4(“Schon drei Uhr zehn! Oh, wie schnell verging uns ein Jahr.”) als willkommene Zugabe von extremer Kürze fungieren musste.
 
 
 
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